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Grenzgänger

Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger bleibt stabil
Die Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger hat im Jahr 2018 erstmals seit Jahren nicht weiter zugenommen. Ende 2018 waren im Thurgau gut 5‘400 Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus dem Ausland beschäftigt. Dies sind rund 30 Personen oder 0,5 % weniger als Ende 2017. Auch im landesweiten Durchschnitt blieb die Zahl der Grenzgänger im Vergleich zum Vorjahr in etwa stabil (CH: -0,6 %).

 

Die Mehrheit der Grenzgänger ist männlich und wohnt in Deutschland
Von den Grenzgängerinnen und Grenzgängern im Thurgau waren Ende 2018 rund zwei Drittel männlich. Die Grenzgängerinnen und Grenzgänger kommen hauptsächlich aus Deutschland (92 %), weitere 5 % stammen aus Österreich.
Der grösste Teil arbeitet nahe der Landesgrenze. So ist in Bottighofen rund jeder vierte und in Tägerwilen, Mammern, Lengwil, Diessenhofen, Kreuzlingen und Berlingen mehr als jeder zehnte Beschäftigte ein Grenzgänger.

 

Der Grossteil arbeitet im Dienstleistungssektor
Ende 2018 arbeiteten 65 % der Grenzgängerinnen und Grenzgänger im Tertiärsektor, davon am meisten im Bereich "Gesundheits- und Sozialwesen" (19 % aller Grenzgängerinnen und Grenzgänger). Im Sekundärsektor waren 35 % der Grenzgängerinnen und Grenzgänger beschäftigt (30 % im Verarbeitenden Gewerbe und 5 % im Baugewerbe). Im Primärsektor arbeitete nur gerade 1 %.
Während im Dienstleistungssektor die Zahl der Grenzgänger im Vergleich zum Vorjahr konstant blieb, nahm sie im industriell-gewerblichen Sektor leicht ab (-1,6 %).

 

Die Ausführungen auf dieser Seite beziehen sich auf den Datenstand Februar 2019

Thematische Karten

Mit dem Thurgauer Themenatlas werden statistische Daten in Form von Karten visualisiert:

Erhebungen

Die Ausführungen auf dieser Internetseite basieren auf der Grenzgängerstatistik des Bundesamtes für Statistik.

Weitere Informationen

Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Arbeitsmarkt - Thurgauer Wirtschaftsbarometer

Bundesamt für Statistik
Grenzgängerstatistik