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Grenzgänger

Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger nimmt weiter zu
Die Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger ist im Jahr 2017 weiter gestiegen. Ende 2017 waren im Thurgau rund 5‘425 Grenzgängerinnen und Grenzgänger aus dem Ausland beschäftigt. Dies sind 240 Personen oder 4,6 % mehr als Ende 2016. Damit fiel die Zunahme etwas ausgeprägter aus als im Vorjahr und lag über dem landesweiten Durchschnitt (CH: +1,7 %).

 

Die Mehrheit der Grenzgänger ist männlich und wohnt in Deutschland
Von den 5‘425 Grenzgängerinnen und Grenzgängern im Thurgau waren Ende 2017 rund zwei Drittel männlich. Die Grenzgängerinnen und Grenzgänger kommen hauptsächlich aus Deutschland (92 %), weitere 4 % stammen aus Österreich.

 

Verlagerung vom zweiten zum dritten Sektor setzt sich fort
Ende 2017 arbeiteten 64 % der Grenzgängerinnen und Grenzgänger im Tertiärsektor, davon am meisten im Bereich "Gesundheits- und Sozialwesen" (19 % aller Grenzgängerinnen und Grenzgänger, Grafik 2). Im Sekundärsektor waren 35 % der Grenzgängerinnen und Grenzgänger beschäftigt (30 % im Verarbeitenden Gewerbe und 5 % im Baugewerbe). Im Primärsektor arbeitete nur gerade 1 %. Wie in den Jahren zuvor nahm die Zahl der Grenzgänger 2017 im Dienstleistungssektor (+7 %) stärker zu als im industriell-gewerblichen Sektor (+1 %).

 

Datenstand März 2018

Thematische Karten

Mit dem Thurgauer Themenatlas werden statistische Daten in Form von Karten visualisiert:

Erhebungen

Die Ausführungen auf dieser Internetseite basieren auf der Grenzgängerstatistik des Bundesamtes für Statistik.

Weitere Informationen

Dienststelle für Statistik Kanton Thurgau
Arbeitsmarkt - Thurgauer Wirtschaftsbarometer

Bundesamt für Statistik
Grenzgängerstatistik