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Luftqualität

Dieselskandal bremst Verbesserung der Luftqualität

Beim Stickstoffdioxid werden in städtischen Gebieten und entlang von Hauptverkehrstrassen die Luftqualitätsziele verpasst. Dies dürfte auch mit dem  Dieselskandal zusammenhängen.
Die Konzentration von krebserregenden Russteilchen liegt trotz rückläufigem Trend verbreitet über dem Zielwert von 0,1 µg/m3, insbesondere in den Siedlungsgebieten. Dies liegt auch am unveränderten Ausstoss der Holzfeuerungen privater Haushalte.

Ozonbelastung trotz Rückgang noch zu hoch

Die Belastung mit dem Reizgas Ozon ist seit Mitte der 1990er Jahre tendenziell zurückgegangen. Diese Abnahme ist auf Luftreinhaltemassnahmen im Strassenverkehr und in der Industrie zurückzuführen. Die grossen Schwankungen über die Jahre hinweg sind durch die Witterung bedingt. Während heisser und schöner Sommer wird mehr Ozon gebildet und der Ozongrenzwert (Stundenmittelwert von über120 µg/m3) wird häufiger überschritten. Im Jahr 2017 war das an 37 Tagen der Fall. Der maximal gemessene Stundenmittelwert betrug 168 µg/m3.

 

Feinstaubbelastung geht ebenfalls zurück

Die Situation beim Feinstaub hat sich ebenfalls verbessert. So hat die Belastung in den letzten 15 Jahren um rund einen Drittel abgenommen. Dies ist eine Folge der konsequenten Verwendung von Partikelfiltern bei dieselbetriebenen Fahrzeugen und Baumaschinen sowie dem vermehrten Einbau von Filteranlagen bei Fabriken und grossen Holzfeuerungen. Dennoch werden in den Wintermonaten die Tagesgrenzwerte für Feinstaub nach wie vor überschritten.