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Abfälle

Siedlungsabfälle blieben in den letzten Jahren auf ähnlichem Niveau

Im Jahr 2016 fielen im Kanton Thurgau 101‘250 t brennbare, nicht verwertbare Siedlungsabfälle (Kehricht) an. Somit ist die Menge im Vergleich zum Jahr 2014 etwas angestiegen, bleibt jedoch weiter unter jener des Jahres 2012.

Die Pro-Kopf-Menge der gesammelten Wertstoffe war im Jahr 2016 weiter rückläufig, da immer weniger Altpapier anfällt, was auf den steigenden Konsum von Medien in Internet zurückzuführen ist.

Im Jahr 2016 fielen über 450'000 t Bauabfälle an, knapp 18% mehr als 2014. Die Zunahme ist auf die grössere Anzahl Rückbauten zurückzuführen. Dabei entstand eine grosse Menge Betonabbruch, welche aufbereitet werden musste. Zusätzlich bauten die Verwerter ihr Angebot zur Annahme von Bauabfällen aus und bieten nun vermehrt Recycling-Beton an.

Verdoppelung bei vergärten organischen Abfällen

Die Abfallmenge von vergärten organischen Abfällen hat sich zwischen 2014 und 2016 verdoppelt. Grund dafür ist die stetig steigende Verwendung von Biomasse zur Herstellung von Energie und Wärme. Im Jahr 2016 wurde von den Vergärungsanlagen Biogas entsprechend einer Energiemenge von über 34 GWh produziert. Das Biogas wurde in Strom und Wärme umgewandelt oder zu Biomethan (in Erdgasqualität) aufbereitet.


Weitere Informationen

Amt für Umwelt Kanton Thurgau
Abfallbericht 2017
Themenbereich Abfall

MoniThur
Siedlungsabfälle pro Einwohner

Bundesamt für Umwelt
Statistische Daten für die Schweiz
Thema Abfall