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Wohnverhältnisse

Jeder dritte Haushalt lebt in einem Einfamilienhaus

Jeder dritte Thurgauer Haushalt wohnt in einem „klassischen“ Einfamilienhaus1. Überdurchschnittlich oft ist dies bei Familien, aber auch Paaren ohne Kinder, der Fall.

 

Anteil Einfamilienhäuser seit Jahren konstant

Heute gibt es 16'000  Einfamilienhäuser mehr als 1990. In jüngster Vergangenheit hat sich ihr Anteil am gesamten Wohngebäudebestand jedoch nicht weiter erhöht. Deutlich zugelegt hat demgegenüber der Bau von Mehrfamilienhäusern.

In zwei Drittel der Haushalte leben nur eine oder zwei Personen

Kleine Haushalte überwiegen. So wohnen in zwei Drittel der Thurgauer Haushalte nur eine oder zwei Personen. In den letzten Jahrzehnten ist ein starker Trend hin zu Ein- oder Zweipersonenhaushalten zu beobachten.

 

Kleinere Wohnungen wieder im Trend

Nachdem die durchschnittliche Wohnfläche bis vor wenigen Jahren stetig gestiegen war, ist wieder ein Trend hin zu kleineren Wohnungen zu beobachten. So beträgt die Wohnfläche bei den heute gebauten Wohnungen im Schnitt 115 m2. Bei den in den Jahren 2001 bis 2010 entstandenen Wohnungen sind es 150 m2. Die durchschnittliche Grösse einer 4-Zimmerwohnung schrumpfte in diesem Zeitraum von 131 m2 auf 121 m2.

 

Durchschnittlich rund 50 m2 Wohnfläche pro Bewohner

Jede Thurgauerin und jeder Thurgauer hat im Schnitt rund 50 m2 Wohnfläche zur Verfügung. Diese nimmt mit der Haushaltsgrösse ab. So leben Einpersonenhaushalte mit rund 90 m2 Wohnfläche auf sehr grossem Fuss. Rentner, die noch im eigenen Haushalt leben, wohnen im Schnitt auf 77 m2 pro Person. Ein Grund für den überdurchschnittlichen Flächenverbrauch ist der hohe Anteil an Ein- und Zweipersonenhaushalten, verbunden mit einem oft hohen Wohnstandard.

 

1 Reine Wohngebäude ohne Nebennutzung. Nicht dazu gehören z. B. Bauernhäuser oder Schulhäuser mit Abwartswohnung.


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