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Krankenhäuser und Spezialkliniken

Zahl der Beschäftigten in Krankenhäusern weiter gestiegen

In den 12 Thurgauer Krankenhäusern (inkl. Spezialkliniken) arbeiteten Ende 2016 rund 5'700 Personen in gut 3'900 Vollzeitstellen. Dies sind sowohl etwa 100 Beschäftigte als auch 100 Vollzeitstellen mehr als im Vorjahr. Die Beschäftigtenzunahme fand ausschliesslich in der weiblichen Belegschaft statt.

In den Krankenhäusern arbeiten überwiegend Frauen. Nur jeder vierte Mitarbeiter ist ein Mann.
26 % der Beschäftigten haben einen deutschen Pass und weitere 12 % eine andere ausländische Staatsangehörigkeit. Ein Grossteil der Beschäftigten sind im Bereich der Pflege tätig (44 %). Ärztinnen und Ärzte machen 14 % der Belegschaft aus, 13 % arbeiten in der Administration.

Bettenauslastung bei 93 %

Für die Patientinnen und Patienten standen im Jahr 2016 im Schnitt pro Tag über 1'500 Betten bereit, die meisten davon in der Akutpflege (rund 580 Betten). Die Bettenauslastung lag gesamthaft bei 93 %. In den letzten Jahren pendelte die Bettenauslastung zwischen 91 % und 95 %. Die höchste Bettenauslastung verzeichnet nach wie vor die Psychiatrie.

Zunahme der Hospitalisierungen in Thurgauer Spitäler

Im Jahr 2016 kamen die Thurgauer Krankenhäuser auf rund 44‘200 Hospitalisierungen. Dies sind erneut knapp 1'400 Hospitalisierungen mehr als im Vorjahr. 78 % der Hospitalisierungen gingen 2016 auf Patientinnen und Patienten aus dem Thurgau zurück, bei 14 % handelte es sich um Patientinnen und Patienten aus den Nachbarkantonen Zürich und St. Gallen.

 


Beinahe jeder vierte Pflegetag wird ausserhalb des Kantons verbracht

Von den insgesamt 380'000 Pflegetagen der Thurgauerinnen und Thurgauer entfielen rund 89'000 Tage auf eine Betreuung ausserhalb des Kantons. Dies entspricht 23,5 % aller Spitalbehandlungstage. Im Jahr 2012 hat der Anteil der Pflegetage in anderen Kantonen noch bei 20 % gelegen.

Höhere Beiträge für ausserkantonale Behandlungen

Im Jahr 2017 leistete der Kanton Thurgau rund 75 Millionen Franken an ausserkantonale Listenspitäler. Bei 2'896 (41 %) der beantragten Kostengutsprachen wurden aus medizinischen Gründen die vollen Kosten übernommen. Insgesamt beliefen sich die Beiträge für medizinisch bedingte Behandlungen in ausserkantonalen Listenspitälern auf 29 Millionen Franken, rund 13 % mehr als im Vorjahr. Die Beiträge für Behandlungen aufgrund der freien Spitalwahl (nicht medizinisch bedingte Behandlungen) nahmen um 7 % auf rund 46 Millionen Franken zu.


Daten und weitere Informationen

Tabellen

Ebene Kanton Thurgau

Kennzahlen Thurgauer Spitäler
Kennzahlen der Krankenhäuser und Spezialkliniken, 2016-2016
Anmerkung: Die Krankenhausstatistik wurde 2010 revidiert und an die neuen Entwicklungen im Gesundheitswesen angepasst. Dies hat zur Folge, dass Variablen teilweise anders erfasst werden und Vergleiche mit den Vorjahren nur bedingt möglich sind.

Pflegetage Thurgauer Patienten
Pflegetage der Thurgauer Patienten in Spitälern, 2010-2016
Beiträge für ausserkantonale Behandlungen in Listenspitäler, 2012-2017
Anmerkung: Die Pflegetage stammen ab 2010 aus der Medizinischen Statistik der Krankenhäuser. Dabei sind in den psychiatrischen Kliniken die Urlaubstage, die Patienten nicht in der Klinik verbringen, mit erfasst. Die Zahl der Pflegetage ist dadurch tendenziell zu hoch. Angaben aus früheren Jahren sind nicht vergleichbar.

Daten aus früheren Jahren

Erhebungen

Die Ausführungen auf dieser Internetseite basieren auf der Krankenhausstatistik und der Medizinischen Statistik der Krankenhäuser des Bundesamtes für Statistik. Informationen zu diesen Erhebungen finden Sie unter
Krankenhausstatistik  oder unter Medizinischen Statistik der Krankenhäuser.

Weitere Informationen

Amt für Gesundheit Kanton Thurgau
www.gesundheit.tg.ch

Bundesamt für Statistik
Themenbereich Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit (BAG)
www.bag.admin.ch
Spitalstatistiken (Kennzahlen der Spitäler auf Betriebs- und Kantonsebene sowie Gesamtschweiz)