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Psychische Gesundheit

Frauen leiden eher unter psychischer Belastung und Depressionen

16 % der Thurgauer Bevölkerung berichteten im Rahmen der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2012 von einer mittleren bis starken psychischen Belastung. Frauen (20 %) sind dabei eher betroffen als Männer (12 %). Damit liegt der Kanton Thurgau auf einem ähnlichen Niveau wie die Gesamtschweiz, wo rund 18 % der Bevölkerung von einer mittleren bis starken psychische Belastung sprechen.

Gut ein Viertel der Befragten im Kanton Thurgau (27 %) berichtet von Depressionssymptomen. Bei 23 % der Bevölkerung sind es leichte, bei 5 % mittlere bis schwere Symptome (weitere Informationen unter "Erhebung"). Auch hier zeigt sich, dass Frauen (32 %) eher von Depressionssymptomen betroffen sind als Männer (23 %). Der gesamtschweizerische Durchschnitt beträgt 29 % und ist damit etwa gleich hoch wie im Kanton Thurgau.

 

Jeder Zwanzigste in Behandlung

Rund 5 % der Thurgauer Bevölkerung gaben an, in den 12 Monaten vor der Befragung wegen einer Depression in ärztlicher Behandlung gewesen zu sein. Auf gesamtschweizerischer Ebene lag dieser Anteil bei 4 %.

 


Daten und weitere Informationen

Tabellen

Gesundheitszustand, Ebene Kanton Thurgau
Einschätzung der Lebensqualität, 2012
Major Depression, 2012
Psychische Belastung, 2012
Energie und Vitalität, 2012
Kontrollüberzeugung (Gefühl, Kontrolle über sein eigenes Leben zu haben), 2012

Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Ebene Kanton Thurgau
Behandlung wegen eines psychischen Problems, 2012

Erhebung

Die Ausführungen auf dieser Internetseite basieren auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung. Informationen zu dieser Erhebung finden Sie unter Schweizerische Gesundheitsbefragung .

Bei der Einschätzung der Schwere der Symptome bei Depressionen gilt es zu beachten, dass die Verbreitung von Depressionen bei der Datenerhebung durch Telefoninterviews tendenziell unterschätzt wird. Bei schweren Depressionssymptomen ist es den Betroffenen oft nicht möglich, ein längeres Telefoninterview zu führen. Falls sich die Betroffenen in stationärer Behandlung befinden, sind sie zudem nicht zu Hause telefonisch erreichbar. Anmerkung: Die hier präsentierten Resultate basieren auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2012. Es werden daher keine klinischen Kriterien angewandt, um psychische Erkrankungen oder Depressionen zu diagnostizieren. In den telefonisch durchgeführten Befragungen wird jedoch nach dem Ausmass einzelner Aspekte von psychischer Belastung und nach Symptomen depressiver Erkrankungen gefragt. Diese können als Anzeichen oder Vorboten für eine depressive Verstimmung oder Depression ausgelegt werden, sind aber keine klinische Diagnose.

Weitere Informationen

Amt für Gesundheit Kanton Thurgau
www.gesundheit.tg.ch

Bundesamt für Statistik
Themenbereich Gesundheit

Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)
www.obsan.admin.ch

Bundesamt für Gesundheit (BAG)
www.bag.admin.ch