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Notruf und Rettungsdienst

Zahl der Sanitätsnotrufe geht weiter zurück

Im Jahr 2017 gingen bei der Sanitätsnotrufzentrale 144 knapp 17‘000 Anrufe aus dem Kanton Thurgau ein. Damit ist die Zahl der Telefonanrufe gegenüber dem Vorjahr erneut gesunken (–6 %). Seit 2006 ging die Anzahl der Notrufe um über 30 % zurück. Inbesondere allgemeine medizinische Auskünfte wurden weniger häufig erfragt. Vor gut 10 Jahren belief sich die Zahl der Anrufe diesbezüglich noch auf über 14‘000 Anrufe (2017: rund 6‘000 Anrufe). Dies ist einerseits auf die ausgebauten telefonischen Beratungsangebote der Krankenversicherer zurückzuführen und andererseits auf die seit einigen Jahren betriebenen Notfallpraxen in Frauenfeld und Münsterlingen.

Trotzdem wird nach wie vor die 144 am häufigsten zwecks einer medizinischen Auskunft gewählt (2017: 35,2  %). Weitere häufige Gründe für Notrufe sind die Anforderung von Sekundärtransporten (10,4 %), Stürze oder Abstürze (7,9 %) sowie kranke Personen (8,3 %).

 

 

Rettungskräfte rücken im Thurgau über 30 Mal pro Tag aus

Die Rettungskräfte im Kanton Thurgau sind 2017 insgesamt fast 12‘500 Mal ausgerückt. Dies entspricht durchschnittlich rund 34 Rettungseinsätzen pro Tag. Die Zahl der Rettungseinsätze ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen (+1,6 %).

Das Care-Team Thurgau, welches zur Nachbetreuung nach einem Todesfall, Unfalltod oder Suizid aufgeboten wird, kam 2017 insgesamt 60 Mal zum Einsatz.


Daten und weitere Informationen

Tabellen

Ebene Kanton Thurgau

Notrufe Sanitätsnotzentrale 144, 2006-2017
Rettungseinsätze, 2006-2017

Erhebungen

Die Ausführungen auf dieser Internetseite basieren auf Erhebungen vom Amt für Gesundheit, Sanität Thurgau.

Weitere Informationen

Amt für Gesundheit Kanton Thurgau
www.gesundheit.tg.ch

Sanität Thurgau
https://144.tg.ch/

Bundesamt für Statistik
Themenbereich Gesundheit

Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan)
www.obsan.ch

Bundesamt für Gesundheit (BAG)
www.bag.admin.ch