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Finanzierungsstruktur des Gesundheitswesens

Private Haushalte tragen fast 30 % der Gesundheitskosten

Die Kosten im Gesundheitswesen werden im Wesentlichen von den Sozialversicherungen, den privaten Haushalten sowie dem Staat getragen. Die Sozialversicherungen (v.a. obligatorische Krankenversicherung, Unfallversicherung und AHV/IV) waren im Jahr 2016 gesamtschweizerisch mit einem gleichbleibenden Finanzierungsanteil von 42 % die wichtigsten Finanzierer des Gesundheitswesens.

 

Die privaten Haushalte trugen 2016 einen Anteil von 29 % zur Finanzierung des Gesundheitswesens bei. Sie erbringen Eigenleistungen "out of pocket", die nicht von Sozial- oder Privatversicherungen gedeckt werden und beteiligen sich zudem mittels Franchisen und Selbstbehalten. Der Staat kam für gut 17 % der Gesamtkosten im Gesundheitswesen auf (Subventionen an Krankenhäuser, sozialmedizinische Institutionen, Spitex-Einrichtungen und Dienstleistungen wie Rettungsdienste, Prävention etc.). Der Anteil des Staates setzte sich hauptsächlich aus Beiträgen von Kantonen zusammen (86 %), 11% waren Beiträge von Gemeinden und 2 % bestritt der Bund.

Gegenüber dem Vorjahr sind die Aufwendungen im Gesundheitswesen gesamtschweizerisch von 77,6 auf 80,5 Mrd. Franken gestiegen. Das Wachstum betrug 3,7 % und war etwas geringer als im Vorjahr (2015: 4,0 %).

-> mehr zum Thema Gesundheitsausgaben der öffentlichen Haushalte
Krankenversicherungskosten
 Versichertenbestand, Versicherungsformen


Zur Erhebung und weitere Informationen

Erhebung

Die Ausführungen auf dieser Internetseite basieren auf der Erhebung zu den Kosten und der Finanzierung des Gesundheitswesens des Bundesamtes für Statistik. Informationen zu dieser Erhebung finden Sie unter Kosten und Finanzierung des Gesundheitswesens (Erhebung).

Weitere Informationen

Amt für Gesundheit Kanton Thurgau
www.gesundheit.tg.ch

Bundesamt für Statistik
Themenbereich Gesundheit
Kosten, Finanzierung

Bundesamt für Gesundheit (BAG)
www.bag.admin.ch