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Staatshaushalt

Erfolgsrechnung weist einen Ertragsüberschuss aus

Die Erfolgsrechnung des Kantons Thurgau schloss 2016 bei einem Gesamtaufwand von 2 Milliarden Franken mit einem Ertragsüberschuss von 1,7 Millionen Franken ab. Dies ist der zweite positive Rechnungsabschluss in Folge, nachdem er zuvor dreimal hintereinander negativ gewesen war. Dieses Ergebnis ist unter anderem auf die konsequente Umsetzung der Massnahmen der Leistungsüberprüfung (LÜP) zurückzuführen, die entscheidend zur Stabilität des Staatshaushaltes beitragen.

Die Nettoinvestitionen lagen 2016 mit rund 43.2 Millionen Franken tiefer als veranschlagt, was unter anderem durch Verzögerungen bei Tiefbau-, Wasserbau-und Informatikprojekten begründet ist. Die Gesamtrechnung schloss mit einem Finanzierungsfehlbetrag von 14 Millionen Franken.

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Nettovermögen gesunken

Das Nettovermögen im Kanton Thurgau sank im Jahr 2016 auf 385 Millionen Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad fiel mit 68 % deutlich niedriger aus als in den Vorjahren, als der Wert durch Sondereffekte markant angestiegen war.  Der Bilanzüberschuss erhöhte sich aufgrund des Ertragsüberschusses leicht auf 214 Millionen Franken.

Steigende Kosten für Gesundheit und Soziale Wohlfahrt

Die konsolidierten Ausgaben des Kantons Thurgau betrugen 2016 1,6 Milliarden Franken. Die grössten Ausgaben tätigte der Kanton in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziale Wohlfahrt, welche zusammen gut 60 % der Kosten ausmachten. Die konsolidierten Ausgaben in den Bereichen Gesundheit (+5.9 %) und Soziale Wohlfahrt (+3.8 %) sind gegenüber dem Vorjahr wiederum deutlich gestiegen. Die Ausgaben für die Bildung sind hingegen etwas gesunken (-2,7 %).

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