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Staatshaushalt

Kanton Thurgau schliesst zum dritten Mal in Folge mit schwarzen Zahlen

Die Staatsrechnung des Kantons Thurgau schloss 2017 mit einem Ertragsüberschuss von 17.7 Mio. Franken. Damit schreibt der Kanton zum dritten Mal in Folge schwarze Zahlen.
Zum positiven Ergebnis trugen zwei Sondereffekte bei (höherer Gewinnanteil der Schweizerischen Nationalbank, höherer Ertrag der Verrechnungssteuern). Ausserdem greifen die Massnahmen aus der Leistungsüberprüfung (LÜP). Demgegenüber lagen die Steuereinnahmen trotz Wachstums unter Budget, und die Beiträge an die Schulgemeinden fielen höher aus als geplant.

 

Gesamtrechnung positiv

Die Nettoinvestitionen betrugen 47,5 Mio. Franken. Damit stiegen zwar die Investitionen gegenüber dem Vorjahr, erreichten aber nicht den budgetierten Wert. Infolge des positiven Abschlusses und der tieferen Nettoinvestitionen schloss die Gesamtrechnung mit einem Finanzierungsüberschuss von 21,8 Mio. Franken.

Gesunde Kantonsfinanzen

Das Nettovermögen wuchs im Jahr 2017 auf 396 Mio. Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad stieg nach dem Einbruch im Vorjahr auf 146 %. Der Bilanzüberschuss erhöhte sich leicht und beträgt nach Gewinnverwendung 214,7 Mio. Franken.

Steigende Gesundheitskosten

Die konsolidierten Ausgaben des Thurgauer Staatshaushalts nahmen im Jahr 2017 um 2 % auf 1,6 Milliarden Franken zu. Vor allem die Ausgaben für Gesundheit erhöhten sich erneut deutlich - wenn auch nicht mehr ganz so stark wie in den Vorjahren.
Bildung, Gesundheit und Soziale Wohlfahrt sind die grössten Ausgabenposten im Kantonshaushalt. Sie machen zusammen 60 % der Gesamtausgaben aus.

 

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