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Staatshaushalt

Erneut schwarze Zahlen im Kanton Thurgau

Die Staatrechnung des Kantons Thurgau schloss im Jahr 2018 mit einem Ertragsüberschuss von 38,7 Millionen Franken. Damit schreibt der Kanton zum vierten Mal in Folge schwarze Zahlen.
Entscheidend zum positiven Ergebnis beigetragen haben unter anderem höhere Steuererträge und ein höherer Gewinnanteil der Schweizerischen Nationalbank.

 

Positive Gesamtrechnung

Die Nettoinvestitionen waren mit 42,9 Mio. Franken etwas niedriger als im Vorjahr. Bei einem Gesamtaufwand von 2,1 Mrd. Franken schloss die Gesamtrechnung mit einem Finanzierungsüberschuss von 46,9 Mio. Franken.

Gesunde Kantonsfinanzen

Dank der positiven Gesamtrechnung wuchs das Nettovermögen auf 458 Mio. Franken.  Der Selbstfinanzierungsgrad erholte sich weiter auf 209 %. Der Bilanzüberschuss erhöhte sich leicht und beträgt nach Gewinnverwendung 216 Mio. Franken.

Gesundheitskosten nehmen weiter zu, jedoch weniger stark als in den Vorjahren

Die konsolidierten Ausgaben des Thurgauer Staatshaushalts nahmen im Jahr 2018 um 1,4 % auf knapp 1,7 Mrd. Franken zu. Dabei sind die Kosten für die Gesundheit erneut kräftig – allerdings weniger stark als in den Vorjahren – gestiegen. Die Ausgaben für de Soziale Wohlfahrt fielen 2018 niedriger aus als im Jahr zuvor.
Ausgaben für Bildung, Gesundheit und Soziale Wohlfahrt sind die grössten Ausgabenposten im Kantonshaushalt. Zusammen machen sie 60 % aller Ausgaben aus.

 

Daten und weitere Informationen