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Luftqualität

Positive Entwicklung beim Ozon und Feinstaub

Der Sommer 2016 war geprägt von einem nassen Beginn mit wenig Sonnenstunden und hochsommerlichem Wetter im Juli und August. Trotz des sonnenreichen, heissen Augusts war die Ozonbelastung an den meisten Standorten in der Ostschweiz eine der tiefsten seit Messbeginn. Dies kann als Erfolg bei der Verminderung der Vorläufersubstanzen Stickstoffdioxid und flüchtige organische Substanzen (VOC) gewertet werden.

Ebenfalls positiv hat sich die Feinstaubbelastung entwickelt. In den letzten zehn Jahren hat diese an den meisten Standorten kontinuierlich abgenommen. Die übrigen erfassten Luftschadstoffe entwickelten sich unterschiedlich. So ging die Russbelastung an verkehrsnahen Standorten dank der Einführung von Partikelfiltern bei Baumaschinen und Dieselfahrzeugen zurück. Trotzdem ist sie noch immer deutlich zu hoch. Die Belastung mit Stickoxiden hat sich an den stark verkehrsbeeinflussten Standorten nur schwach verbessert. Entsprechend wird der Jahresmittelgrenzwert an mehreren dieser Standorte zum Teil noch immer massiv überschritten. Keine Verbesserung ist hingegen bei der Ammoniakbelastung im Einflussbereich der Landwirtschaft zu verzeichnen.